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Höhere Recyclingqualität bei Feuchttuchverpackungen erreicht

Nölken Hygiene Products geht mit seiner recycelbaren Verbundverpackung für Feuchttücher den nächsten Entwicklungsschritt und gewährleistet dadurch eine höhere Recyclingqualität. Das Projekt unterstreicht die langjährigen Bemühungen in der Realisierung nachhaltiger Produkte und Verpackungen.

Bei flüssiger oder empfindlicher Ware, bei denen Hygiene und Produktschutz essenziell sind, ist Kunststoff der optimale Werkstoff für die Verpackung. Er ist leicht, stabil, verträgt sich mit vielen Inhaltsstoffen und lässt im Verbund keine Feuchtigkeit entweichen. Auf diese Eigenschaften ist die Produktentwicklung von Nölken angewiesen.

Bereits seit 2007 bietet Nölken seinen Kunden eine recyclingfähige Verbundfolie als Verpackungsvariante an. Im Jahr 2010 wurde die Verbundfolie durch den Einsatz von Post-Industrial-Recyclingmaterial (PIR) weiter optimiert. Mittlerweile bestehen 90 Prozent der eingesetzten Verbundfolien schon heute aus recyclingfähigen Verbundfolien. Als weiterer Schritt wurde 2019 eine recyclingfähige Verbundfolie aus sortenreinem Material entwickelt, die bisher die höchste Recyclingqualität aufweist.

Derzeit liegt allerdings die Recyclingquote von Kunststoffabfällen europaweit bei nur 30 Prozent. Das in Deutschland seit Januar 2019 in Kraft getretene neue Verpackungsgesetz will das nun ändern. Zweck dieses Gesetzes ist es, die Recyclingquoten bei Verpackungsabfällen zu erhöhen und damit aktiv zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung beizutragen.

Daniel Kesseler, Leiter Produktentwicklung und Produktmanagement bei Nölken erläutert: „Kunststoffe sind nicht per se schlecht, es braucht aber recyclingfähiges Material, einen reduzierten Materialverbrauch sowie bessere Möglichkeiten zu seiner Verwertung.“

Deshalb hat sich der Hersteller für Kosmetik- und Reinigungsprodukte das Ziel gesetzt, bis Ende 2020 ausschließlich recyclingfähige Verbundfolienverpackungen, die für Eigenmarken und Kundenprojekten umgesetzt werden, einzusetzen. „Mit unserem langjährigen Bestreben gehen wir weg von linearen Wirtschaftssystemen, wo am Ende der Nutzung nur Abfall entsteht, und verringern das Abfallaufkommen für die thermische Verwertung“, davon ist Daniel Kesseler überzeugt und spielt damit auf den Wunsch der Kunden und Konsumenten zu mehr Kreislaufwirtschaft.

Seit vielen Jahren arbeitet das Entwicklungsteam in Kooperation mit seinen Lieferanten an nachhaltigen Verpackungslösungen, um den Ressourcenverbrauch und die Entstehung von Kunststoffmüll zu verringern.

Dass es dem auf Baby- und Erwachsenenpflege spezialisierte Unternehmen mit seinen Umweltbemühungen ernst ist, lässt sich an seinem langjährigen Engagement für Nachhaltigkeit ablesen.