Unsere Fokusfelder

Fokusfeld Produkte: Verantwortung, die man spürt

Durch die sorgfältige Planung und Umsetzung der Produkte – von der Rohstoffauswahl über die Formulierung bis zur Anwendung durch die Verbraucher – sowie den engen Austausch mit unseren Geschäftspartnern schaffen wir Transparenz für informierte Kaufentscheidungen. Um diese Produktmerkmale noch effektiver zu vermitteln, schulen wir unseren Vertrieb gezielt darin, produktbezogene Umweltaspekte sachlich zu kommunizieren und so die Marktposition unserer ökologisch optimierten Lösungen zu stärken.

Seit 2025 analysieren wir hierzu systematisch die Lebenszyklen unserer verkaufsstärksten Produkte von der Rezeptur bis zur Entsorgung und erstellen Produkt-Ökobilanzen. Diese Erkenntnisse nutzen wir zur gezielten Beratung unserer Kunden hinsichtlich ökologischer Materialalternativen, der Optimierung von Materialkreisläufen und der Sicherstellung der biologischen Abbaubarkeit nach internationalen Standards ISO 14040/14044.
 
In 2025 stammten rund 97,5 % der von uns eingesetzten Vlies- und Zellstoffe aus zertifizierten Quellen nach den Lieferkettenstandards FSC oder PEFC. Dieser Anteil gilt über alle entsprechenden Produktgruppen hinweg – von Feuchttüchern über feuchtes Toilettenpapier bis hin zu Stilleinlagen.
 

Im Rahmen unserer Beschaffungsrichtlinien bekennen wir uns zur sozial und ökologisch vertretbaren Nutzung von Palmöl, Palmkernöl und deren Derivaten. Unser erklärtes Ziel bleibt der vollständige Bezug aller palm(kern)ölbasierten Inhaltsstoffe aus zertifizierten Quellen, was wir in einer internen Arbeitsanweisung festgelegt haben. Um verantwortungsvollere Anbaumethoden aktiv zu fördern, ist Nölken bereits seit 2018 nach dem RSPO-Supply-Chain-Standard zertifiziert sowie aktives Mitglied im FONAP. Während der RSPO-Standard den formalen Rahmen für zertifizierte Palm(kern)öl-Derivate in Mass Balance-Qualität vorgibt (www.rspo.org/de/why-sustainable-palm-oil/) , fungieren die FONAP-Zusatzverpflichtungen als entscheidendes qualitatives Upgrade, das über die reinen Mindestanforderungen hinausgeht. Wir nutzen diese Kriterien, um spezifische ökologische und soziale Lücken zu schließen. Zusätzlich unterstützen wir über das FONAP-Projekt Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in den Anbauregionen.