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Hersteller können gestiegene Energiekosten nicht allein stemmen

Hohe Energiepreise und knappe Rohstoffe sorgen bei vielen Unternehmen aktuell für große Ängste. Nölken Hygiene Products sieht bei der Suche nach Lösungen auch die Politik in der Pflicht.

Horrende Energiekosten und kein Ende in Sicht – das ist aktuell die bittere Realität für zahlreiche Unternehmen. Auch für die Firma Nölken, Hersteller von kosmetischen Pflegemitteln und Hygieneprodukten, hat sich die Lage verschärft. Allerdings ist man bisher zuversichtlich, dass es zu keiner Knappheit der Produkte kommen wird. Vielmehr ist eine Verschiebung des Angebots zugunsten der Handelsmarken zu beobachten.

 

Gemeinsamer Austausch mit Lieferanten und Kunden nötig

„Natürlich stehen auch wir an unserem Standort in Windhagen vor verschiedenen Herausforderungen“, beginnt Markus Nölken, eines von fünf Mitgliedern in der Geschäftsführung. „Gerade was die gestiegenen Energiekosten betrifft, lässt sich nicht leugnen, dass wir zu kämpfen haben. In der aktuellen Debatte um die Energiekrise darf außerdem nicht vergessen werden, dass personelle Engpässe und Krankheitsfälle im Zusammenhang mit Covid-19 die Produktion zusätzlich erschweren.“

Insbesondere Lieferanten kompensieren die hohen Energiekosten aktuell über höhere Preise. Thomas Schnitter, der seitens Geschäftsführung u.a. den Bereich Vertrieb verantwortet,  weiß, dass die Situation auch für sie schwierig ist: „Wir sind seit jeher bestrebt, eine partnerschaftliche Beziehung zu unseren Lieferanten und Kunden zu pflegen. Daher sind wir stets im Austausch, um gemeinsam Lösungen zu finden.“

Als Mittelständler hat Nölken wie viele andere Unternehmen aber nicht die Möglichkeiten, gestiegene Kosten anderweitig abzufedern. „Aktuell sichert unsere Solvenz die Weiterproduktion. Allerdings müssen auch wir bald neue Preise mit unseren Kunden diskutieren, da wir die Kosten in unserem engmargigen Geschäft auf Dauer nicht allein stemmen können“, führt Thomas Schnitter weiter aus.

 

Auch die Politik ist in der Pflicht

Für die beiden Mit-Geschäftsführer ist klar: Die momentane Entwicklung ist für mittelständische Unternehmen, aber auch private Konsumenten, langfristig nicht tragbar. Sie sehen hier vor allem die Politik in der Pflicht, die Problemlösungskompetenzen und unbürokratische Unterstützung liefern muss.

„Die Wichtigkeit der Lieferketten in einer globalisierten Wirtschaft muss auf allen Ebenen von den politischen Entscheidern wahrgenommen und beachtet werden, damit wir den über die letzten Jahrzehnte erarbeiteten gesellschaftlichen Wohlstand nicht gefährden“, betont Markus Nölken.

Trotz gestiegener Kosten und der Notwendigkeit zum Sparen, sieht Nölken aber positiv in die Zukunft. Intern wurden in den letzten Wochen intensiv Lösungsstrategien diskutiert und beschlossen, die den Erfolg des Unternehmens auch über die aktuellen Zeiten hinaus sichern.

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