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Wirtschaftsstandort Deutschland: Zwischen Bürokratie und Wettbewerbsfähigkeit

Geschäftsführer Markus Nölken teilt seine Perspektiven auf den Wirtschaftsstandort Deutschland

Deutschland gilt aufgrund seiner starken Industrie, hohen Innovationskraft und strategischen Lage in Europa als einer der führenden Wirtschaftsstandorte weltweit. Doch dieses Image bröckelt langsam. Vor allem die oft schwerfällige Bürokratie droht, die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Standorts zu untergraben.

Ist der Wirtschaftsstandort Deutschland in Gefahr? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell viele Unternehmer. Auch Markus Nölken, Geschäftsführer der Nölken Hygiene Products GmbH sieht die zunehmende Bürokratie als Herausforderung, bekennt sich aber zur regionalen Verbundenheit des Unternehmens.

 

Bürokratie bremst den Mittelstand

Der deutsche Mittelstand gilt als Rückgrat und Innovationsmotor der hiesigen Wirtschaft. Während andere Nationen mit mehr Tempo der Digitalisierung folgen und Verwaltungsprozesse verschlanken, kämpft der deutsche Mittelstand allerdings mit bürokratischen Fesseln. Lange Genehmigungsverfahren, komplexe Steuergesetze und ein oft als zu streng empfundenes Arbeitsrecht machen es Unternehmen schwer, schnell und flexibel zu agieren.

Das sieht auch Markus Nölken in seiner täglichen Arbeit als Geschäftsführer: „Die bürokratischen Hürden in Deutschland sind hoch, und es scheint, dass jede Woche eine neue Regelung hinzukommt. Auch die Behörden werden immer komplexer und langsamer in ihren Abläufen. Das macht Prozesse unnötig kompliziert und bereitet uns zum Beispiel bei diversen Anträgen zu Aus- und Umbau Schwierigkeiten.“

 

Regionale Verbundenheit als wichtiger Faktor

Diese Komplexität in der Bürokratie erfordert auch von mittelständischen Unternehmen, dass sie zunehmend Ressourcen in das Verständnis und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen investieren müssen. Eine solche Verlagerung von Ressourcen kann insbesondere für kleinere Unternehmen, die über begrenzte personelle und finanzielle Kapazitäten verfügen, eine erhebliche Herausforderung darstellen.

Aufgeben oder Abwandern ist für viele Mittelständler dennoch keine Lösung. Markus Nölken dazu: „Derzeit sind uns keine spezifischen Tendenzen bekannt, bei denen Unternehmen aus der Region eine Schließung oder Abwanderung planen. Der hier mittelständisch geprägte Wirtschaftsraum neigt eher dazu, Probleme vor Ort lösen zu wollen, anstatt vorschnell aufzugeben.“

Auch die Firma Nölken bekennt sich zur Region: „Wir fühlen uns stark mit der Region verbunden, auch wenn unsere Familie erst in den 80er Jahren zugezogen ist. Wir planen, in den kommenden Jahren weiterhin in unsere Standorte in Windhagen und Fernthal zu investieren. Unsere Gemeinde hat es in den letzten Jahrzehnten geschafft, soziale und wirtschaftliche Interessen gut zu vereinen. Wir investieren bewusst in unsere Standorte in der Region, weil wir von den Mitarbeitern und der Region überzeugt sind.“

 

Qualität spricht für deutschen Wirtschaftsstandort

Bei den internationalen Kunden von Nölken hat der Slogan „Made in Germany“ noch immer einen hohen Stellenwert. Auch Markus Nölken glaubt fest an die Qualität der Produkte, die sein Unternehmen in Deutschland entwickelt und produziert. „Diese kontinuierliche Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte lassen sich woanders aktuell nicht erreichen.“ Und auch die Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern ist für das Familienunternehmen Nölken ein entscheidender Punkt.

Für Markus Nölken ist aber auch klar, dass sich etwas ändern muss, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. „Wir hoffen, dass die Politik in Berlin und Mainz erkennt, dass ohne eine florierende Wirtschaft viele Projekte in Zukunft nicht gehalten werden können.“

 

Pressekontakt

Stephen Schüller
(PR & Kommunikation)

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